News

Dankeschön und alles Gute für die Zukunft, liebe Dorette!

Zum Jahresende verabschieden wir uns schweren Herzens von Dorette Brückner, die nach über zwei Jahren engagierter Arbeit ihre Tätigkeit in der Geschäftsstelle unseres Vereins beendet, um eine neue Aufgabe anzunehmen.

Frau Brückner war stets mit großem Einsatz, Herzblut und Organisationstalent für den Verein und unsere Mitglieder da. Ob bei der Vorbereitung von Events, der Unterstützung des Teams hinter den Kulissen oder als verlässliche Ansprechpartnerin im Tagesgeschäft – sie hat mit ihrer Professionalität und Zuverlässigkeit einen großen Beitrag zur Aufrechterhaltung unseres Vereins geleistet. Viele kennen Sie: Sie war die Stimme am Telefon der Geschäftsstelle, diejenige, die die vielen Anfragen via E-Mail beantwortet hat und das Lächeln an der Kasse bei den Heimspielen.

Wir möchten uns von Herzen für die gemeinsame Zeit bedanken und wünschen Dorette für ihren weiteren Weg alles Gute, viel Erfolg und persönliche Erfüllung. Unsere Türen stehen immer offen, und wir hoffen, dass sie dem Handball – und vielleicht auch unserem Verein – auch in Zukunft verbunden bleibt.

Danke für alles!

Das Präsidium

Wildcats müssen im 450 Kilometer entfernten Lintfort antreten

Es ist eine gefährliche Mischung, die am Samstagabend auf die Wildcats wartet. Auf dem Papier sind die Wildcats beim derzeitigen elften der 2. Handball-Bundesliga Frauen, dem TuS Lintfort klarer Favorit. Diese Favoritenrolle nehmen die Hallenserinnen auch an und Gästetrainerin Bettina Grenz-Klein sieht ihr Team auch in der „klaren Außenseiterrolle“. Seit 23 Jahren trainiert die 58-Jährige den TuS Lintfort. Mit größtem Respekt vor dem Aufwand und der Leidenschaft, die sie zusammen mit ihrem Mann in den Verein steckt, zählt der Gastgeber zu einem Team, welches sich seit Jahrzehnten auf junge Nachwuchsspielerinnen konzentriert. Mit minimalem Budget zum maximalen Erfolg ist das Motto von Jahr zu Jahr. Seit 2016 spielt der TuS Lintfort in der 2. Bundesliga und unterstreicht die gute Handballkompetenz, welche im Verein steckt. Das junge Team aus Lintfort kommt vorwiegend über Einsatzbereitschaft und Kampf ins Spiel. Nachdem letzten Auftritt am vergangenen Spieltag beim Tabellenschlusslicht gab es öffentlich viel Kritik an der Einstellung der Spielerinnen. Mit 34:25 musste man sich geschlagen geben. Eine Niederlage, die auch in der Höhe vollkommen überraschend gekommen ist. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegen die Wildcats ist also zu rechnen.

Reaktion nach Niederlage gegen Ketsch wird erwartet

„Wir sind vorbereitet und eingestellt auf ein Spiel, das wir vordergründig über den Kampf gewinnen müssen“, so Union-Torhüterin Sará Suba. Personell kann das Trainerteam der Hallenserinnen auf den gleichen Kader zurückgreifen wie in der letzten Woche gegen den 1. FSV Mainz 05. Augenmerk muss die Abwehr des Tabellenführers auf das niederländische Duo Eline Veltrop und Nyah Metz legen. Beide Spielerinnen kommen auf bisher 87 Tore im Saisonverlauf. Das Spiel aus der Sporthalle Eyller Straße wird ab 17:15 Uhr live bei Sportdeutschland übertragen. Die Leitung der Partie übernehmen Janica Büschgens und Kimberly Büschgens aus dem Nachwuchskader des DHB.

Links zum Spiel

 

Foto: Michael Vogel

Wildcats empfangen Mainz und laden zur Gesprächsrunde zum Thema “HIV im Sport” vor dem Spiel ein

Bei einem Heimsieg der Wildcats am Samstagabend könnte man von „Big Points“ sprechen.  Während die Hallenserinnen um 19:00 Uhr den 1. FSV Mainz 05 in der SWH.arena empfangen, gehen die Blicke einiger Fans sicher auch nach Rödertal. Dort empfängt der Tabellendritte den Tabellenzweiten aus Berlin. Für den SV UNION Halle-Neustadt bedeutet dies, dass mindestens ein Verfolger am Wochenende Punkte liegen lassen wird.

Kampf wie im Derby wird benötigt

Zuerst müssen aber die Hausaufgaben selbst erledigt werden, warnt auch der sportliche Leiter Felix Gühlcke. „Wir haben Mainz bereits beim Vorbereitungsturnier in Fritzlar erlebt und haben sie dort im positiven Sinne als Überraschungsteam wahrgenommen. Die unterschiedlichen Ergebnisse im Saisonverlauf belegen diese Einschätzung. Wir müssen von Beginn an eine hoch konzentrierte Teamleistung abrufen und mit einer aggressiven Abwehr Paroli bieten. Es gilt, die kämpferische Einstellung zu wiederholen wie letzte Woche beim Derby in Leipzig“, so der sportliche Leiter Felix Gühlcke. Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Mainzerinnen ist Magdalena Probst. Die Außenspielerin wechselte zum Saisonbeginn vom VfL Waiblingen nach Mainz und ist aktuell die erfolgreichste Torschützin im Team.

Livestream ab 18:45 Uhr bei Sportdeutschland.TV

Mit dem Tabellensiebten kommt eine Mannschaft aus dem Mittelfeld an die Saale gereist. Deutliche Siege der Mainzerinnen gegen Buchholz-Rosengarten oder auch gegen den Erstliga-Absteiger Solingen-Gräfrath untermauern die Gefahr der Gäste. Für Trainerin Ilka Fickinger wird es die letzte Saison bei den Mainzerinnen sein. Zum Saisonende übernimmt sie das Traineramt von Heike Ahlgrimm beim Erstligisten HSG Bensheim/Auerbach. Das Spiel in der SWH.arena wird ab 18:45 Uhr live bei Sportdeutschland.TV übertragen. Geleitet wird das Spiel von den erfahrenen Schiedsrichtern Thomas Hörath und Timo Hoffmann.

Gesprächsrunde im Vorfeld des Spiel zum Thema “HIV im Sport”

Im Vorfeld der Partie findet ab 16:30 Uhr in der SWH.arena eine Gesprächsrunde zum Thema „HIV im Sport“.  Anlass ist der Welt-Aids-Tag, welcher am 1. Dezember stattgefunden hat. Zusammen mit der Deutschen Aidshilfe möchte man darauf aufmerksam machen, dass dies kein Tabuthema ist.

Moderator Maximilian Horn empfängt bei einem kurzweiligen Talk folgende Gäste:

  • Denis Leutloff (Sportler)
  • Doreen Nowack (Trainingspartnerin von Dennis)
  • Volkan Akbas (Physiotherapeut der WILDCATS aus der Physiotherapie Ines Walther

Links zum Spiel

Programmheft zum Spiel

Ticketvorverkauf für das Spiel

Livestream für das Spiel

HIV beim Sport und im Alltag – WILDCATS unterstützen die Kampagne zum Welt-Aids-Tag mit Gesprächsrunde vor dem Heimspiel am 07.12.2024

Denis macht Ju-Jutsu und kommt aus Halle (Saale). Und ist HIV-positiv. Sein Sportverein steht hinter ihm, aber Denis ist immer wieder mit Vorurteilen konfrontiert. Deswegen zeigt er sich in der Kampagne anlässlich des Welt-Aids-Tag am 1.12. unter dem Titel „Leben mit HIV. Anders als du denkst?“. Seine Botschaft: „Berührungsängste? Nicht mit mir, Sportsfreund!“

Als Kooperationspartner unterstützt der SV UNION Halle-Neustadt diese besondere Veranstaltung und lädt zusammen mit der Deutschen Aidshilfe zu einer Gesprächsrunde zum Thema „HIV beim Sport und im Alltag“.

Vor dem Bundesligaspiel der 2. Handball-Bundesliga Frauen gegen den 1. FSV Mainz 05 (Anwurf 19:00 Uhr) empfängt Moderator Maximilian Horn folgende Gäste:

  • Denis Leutloff (Sportler aus Halle (Saale))
  • Doreen Nowack (Trainingspartnerin von Denis)
  • Volkan Akbas (Physiotherapeut der WILDCATS aus der Physiotherapie Ines Walther)

Beginn der Talkrunde auf dem Spielfeld der SWH.arena ist am 07.12.2024 um 16:30 Uhr. Der Eintritt ist frei und Besucher erhalten einen 50 % Rabattgutschein auf den Eintrittspreis eines WILDCATS-Spiels ihrer Wahl.

„Leben mit HIV. Anders als du denkst?“ ist eine Gemeinschaftskampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen Aidshilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung.

Die Kampagne: www.welt-aids-tag.de

Pressemitteilung: https://www.aidshilfe.de/meldung/welt-aids-tag-kampagne-leben-hiv-anders-denkst-laedt-dialog

Kontakt:

Deutsche Aidshilfe: Holger Wicht, Tel. 30 69 00 87 – 16, presse@dah.aidshilfe.de

AIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt Süd: Martin Thiele, Tel. 0345-5821270, info@halle.aidshilfe.de

Presse: „Können mithalten“: HC Leipzig mit knapper Derby-Niederlage gegen Halle-Neustadt

„Hier regiert der HCL“, schallte es nach dem 23:21 durch Marlene Tucholke in der 48. Minute durch die Brüderhalle. Der HC Leipzig war drauf und dran, das Derby am Adventssonntag gegen den Bundesliga-Absteiger SV Union Halle-Neustadt für sich zu entscheiden, und ein Großteil der 827 Zuschauer war dementsprechend elektrisiert. Am Ende reichte es beim 28:30 (12:13) doch nicht ganz für einen Sieg für die jungen Leipzigerinnen gegen den Tabellenführer und hohen Favoriten aus der benachbarten Saalestadt.

„Wir sind heute letztlich wieder an uns selbst gescheitert“, resümierte HCL-Coach Erik Töpfer. Ähnlich äußerte sich auch sein Hallenser gegenüber Ines Seidler: „Es war absolut ein Spiel auf Augenhöhe. Die ein, zwei Fehler mehr des HCL haben für uns den Ausschlag gegeben.“ Wie schon im ersten Derby der Saison gegen den HC Rödertal begannen die Messestädterinnen nervös und verwarfen viele einfache Bälle. Diesmal konnten sie allerdings die Partie zumindest bis zum Ende offenhalten und hatten noch kurz vor Schluss die Chance auf den Ausgleich. „Das ist auch ein Reifeprozess“, betonte Töpfer. „Wir haben viele junge Spielerinnen, die eine solche Kulisse nicht gewohnt sind.“

Zu diesen gehört etwa Marlene Tucholke, die trotz ihrer 17 Jahre schon seit längerem Stammspielerin beim HCL ist. Gegen die „Wildcats“ aus Halle zeigte die Rückraumspielerin eine ihrer stärksten Saisonleistungen und kam als beste Leipziger Werferin auf acht Treffer. „Im Großen und Ganzen war es von der Mannschaft und von mir heute okay“, meinte die gebürtige Leipzigerin. „Wir haben gesehen, dass wir mit dem Spitzenreiter mithalten können“. Dabei helfen Marlene Tucholke auch die Erfahrungen von der U18-WM in China im Sommer, an der sie mit zwei weiteren HCL-Spielerinnen teilnahm. Nun will sie noch mehr als Führungsspielerin beim Zweitligisten vorangehen – gerade in Derbys wie gegen Halle-Neustadt, in denen auch die Mentalität mitentscheidet, wie sie erklärt. Ihr Coach wollte das Top-Talent derweil nicht so sehr hervorheben und verwies lieber auf Lara Tauchmann, die sich trotz einer gerade erst überstandenen Kreuzbandverletzung furchtlos in jeden Zweikampf warf und mit einer Serie von drei Treffern den HCL in der Schlussphase im Spiel hielt. „Lara geht immer voran und spielt mit unglaublich viel Herz“, lobte Erik Töpfer. Dies können die Leipzigerinnen auch am nächsten Adventssonntag gebrauchen, wenn mit der TG Nürtingen der nächste Topgegner in die Brüderhalle kommt.

Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 02.12.2024

Juniorteam: Fluch durch K(r)ampfsieg beendet

Im Heimspiel traf unser Juniorteam auf den direkten Tabellennachbarn VfL Meißen. Die letzten Spiele hatten stets das bessere Ende für Meißen, obwohl man auf Augenhöhe spielte. Konnte unser Juniorteam dies heute brechen und somit den Sieg und ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk für unsere Nina einfahren? Mit den zwei Punkten könnte man von Platz 6 auf 4 springen. Augenmerk musste beim Gegner auf Lena Thomas und Emma Bauer gerichtet werden, beide liegen in der Torschützenliste der Staffel weit oben im Feld. Unsere Mädels standen top in der Abwehr, zwangen Meißen zu technischen Fehlern und Zeitspiel. Dies konnten wir durch schnelles Umschaltspiel, Konter und gezogene Strafwürfe nutzen und so schnell auf 5:1 wegziehen. Meißen hatte keine Ideen im Angriffsspiel, ihre Leistungsträger kamen nicht zum Zug, wurden perfekt ausgeschaltet. Nach 14 gespielten Minuten wollte dies der Trainer von Meißen durch seine Auszeit ändern, jedoch ohne Erfolg. Dies hatte sich der Gegner sicherlich anders gedacht. Doch unsere Mädels blieben weiter auf ihren Kurs, zeigten ihr gesamtes Repertoire an Wurfvarianten. Würfe auf dem Rückraum, vom Kreis und sogar verdeckte Hüftwürfe. Daran änderte sich auch nichts, als bei uns in der 22. Spielminute Spielerinnen gewechselt wurden. Wir profitierten von den technischen Fehlern von Meißen, unserer guten Abwehr und dem Kampf um jeden Ball. Es machte den Fans sichtlich Spaß, unserem Juniorteam zuzuschauen.

Zittern in der 2. Halbzeit

Verdient stand es zur Halbzeit 18:12, doch würde man auch die zweite Hälfte des Spiels dominieren können? Würden unsere Mädels über 60 Minuten konstant weiter spielen und sich den wichtigen Sieg holen? 8 Tore plus in der 41. Spielminute sollten doch genug Sicherheit bieten. Doch wer dachte, dass Meißen sich schon geschlagen geben würde, der sah in den folgenden Minuten leider das Gegenteil. Es wurde weiter um jeden Ball mit höchstem Einsatz gekämpft. Wir konnten bedauerlicherweise die letzten zehn Minuten nicht mehr so locker aufspielen wie in der ersten Halbzeit. Meißen versuchte dies zu nutzen, scheiterten jedoch teilweise an sich selbst durch technische Fehler oder auch an unseren Torhütern Thara und Luise, welche wieder einen guten Job machten! Unsere Mädels liefen sich in der Deckung jetzt immer öfter fest und Meißen konnten weiter verkürzen, witterten ihrerseits eine Chance, das Spiel doch noch drehen zu können. In der 55. Spielminute sollte unser Toni die nötige Ruhe und Übersicht ins Spiel bringen, um den Sieg festzuhalten. Beide Mannschaften ließen nun einige 100%Chancen liegen, wir zeigten Standhandball vom Feinsten, jeder wartete darauf, dass der andere etwas macht. Wir bekamen den Ball einfach nicht mehr im gegnerischen Tor unter, das waren die nervenaufreibendsten zwei Minuten für alle Fans und Spielerinnen sowie Trainer. Unser Glück war nur, dass sich Meißen hier selbst im Weg stand und unserem Abwarten nicht nutzen konnte! Somit zitterte sich unser Juniorteam zum Endstand von 26:25! Die Freude überwog am Ende und man freute sich über die Punkte und noch mehr darüber, endlich den Fluch gebrochen zu haben!

Am 23.11. trifft unser Juniorteam im nächsten Heimspiel auf den BSV Sachsen Zwickau 2.  Auch dieses Spiel findet im BIZ statt, Anpfiff ist 16:00. Wir freuen uns wieder auf eure Unterstützung!

Redaktion: Andrea Rutsch